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KDE Deutschland
 09. Februar
KDE 4.4.0 ist da: Caikaku
Heute wurde die sofortige Verfügbarkeit von KDE 4.4.0 bekanntgegeben. Die "Software Compilation" namens "Caikaku" bringt innovative Anwendungen für Nutzer freier Software. Neue Technologien wurden eingeführt, z.B. für Social Networking und Online-Zusammenarbeit. Weiter gibt es eine an Netbooks orientierte Oberfläche und Innovationen für die Infrastruktur, wie das Authenfizierungs-Rahmenwerk KAuth. Statistiken des KDE-Bugtrackers besagen, dass für Version 4.4 insgesamt 7293 Fehler behoben und Verbesserungen umgesetzt worden. Die stattliche Anzahl von 1433 neuen Funktionen wurden implementiert. Die KDE-Gemeinschaft möchte sich bei allen am Projekt beteiligten bedanken. Lesen Sie die offizielle Ankündigung zu KDE SC 4.4.0 und den Visual Guide To KDE Software Compilation 4.4 für mehr Details zu den Verbesserungen von 4.4. Die Originalnachrichten finden Sie unter dot.kde.org. (mz)
 04. August
KDE 4.3.0 ist da: Caizen
KDE 4.3.0 ist da. Und es ist eine großartige Sache. Diese Veröffentlichung hat kein Detail was besonders hervorsticht, es ist das ganze Desktop-Erlebnis das besonders ist. Überall wurden Verbesserungen vorgenommen, so dass es eine ziemlich runde Sache ist. Daher auch der Name "Caizen". Caizen ist eine japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie, die das Streben nach ständiger Verbesserung zu ihrer Leitidee gemacht hat. Dies war das Ziel der KDE-Gemeinschaft für Version 4.3.0: Feinschliff, aufpolieren und glänzend machen. Die Statistiken von unserem Bugtracker sprechen für sich: 10,000 Fehler wurden beseitigt. Zusätzlich wurden von knapp 700 Mitwirkenden nahezu 63000 Beiträge beigesteuert. Vergessen werden darf auch nicht, dass knapp 2000 Anfragen nach neuen Funktionen in den letzten sechs Monaten umgesetzt wurden. D.h. die Benutzer hatten großen Einfluss auf neue Funktionen und Verbesserungen von KDE 4.3.0 Die Originalnachrichten finden Sie unter dot.kde.org. (mz)
 10. Juni
KDE 4.3.0 Beta 2 ist veröffentlicht. Codename "Crumping"
Mit KDE 4.3.0 Beta 2 ist eine weitere Beta für Sie erschienen. Hauptaugenmerk wurde auf Stabilität und das Säubern der Codebasis gelegt. Die Benutzer sollen einen sehr gut funktionierenden Desktop bekommen, wenn Ende Juli KDE 4.3 das Licht der Welt erblickt. Lesen Sie die Ankündigung. Die Originalnachrichten finden Sie unter dot.kde.org. (mz)
 03. Juni
KDE 4.2.4 auch bekannt als "CornRow" ist veröffentlicht
KDE 4.2.4 ist da. Die Veröffentlichungsmaschine von KDE läuft und läuft und läuft. Heute steht die vierte Wartungsveröffentlichung der KDE 4.2er Reihe auf dem Programm. Wir empfehlen KDE 4.2.4 allen Leuten, die bereits KDE 4 nutzen und auch allen, die bis jetzt noch Hemmungen hatten KDE 4 auszuprobieren. Die Ankündigung und die Liste der Veränderungeng dienen Ihnen als Informationsquellen. Die Originalnachrichten finden Sie unter dot.kde.org. (mz)
 02. Juni
Amarok 2.1 "Let There Be Light" ist da!
Nach fünf Monaten harter Arbeit präsentiert Ihnen das Amarok-Team die nächste große Version. Amarok 2.1 trägt den Namen "Let there by light" und bringt Ihnen das Ergebnis von vielen Rückmeldungen, die wir seit 2.0 erhalten haben. Die Version bringt Ihnen ein abgeändertes, neues Aussehen, viele Verbesserungen, neue und alte Funktionen, die Sie nicht missen möchten. Lesen Sie den Dot-Artikel für mehr Information. (mz)

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Tux, der Linuxpinguin

Linux

Einige Programme die mir fehlen

Die hier gelisteten Programme sind leider nicht bei allen Distributionen dabei. Speziell bei dem von mir seit etwa 8 Jahren verwendeten Mandriva und kürzlich in der Version "Spring 2008.1" neu installierten Version fehlen sie (auf 3 CD's, mein erstes Update seit 2005).

An erster Stelle steht der "Krusader". Null Ahnung wie Linuxer ohne diesen NC-Clone Dateimanager zurecht kommen können. Konqueror oder Nautilus sind doch in Punkto Dateimanagment die gleichen umständlich zu bedienenden Krücken wie der Windows-Explorer, auch wenn es ein Ansichtsprofil namens "Midnight Commander" gibt. Der originale Midnight-Commander ist zwar ein sehr guter Dateimanager, aber eben doch eher für die Konsole gedacht. Wie auch immer gilt: Herr Norton's Geistesblitz aus den 80'ern ist halt nicht zu toppen, nur konnte man ihn etwas modernisieren! Der eingebaute Editor taugt allerdings trotz seiner Schnelligkeit genau so wenig wie z. B. Kate. Kodierungen bei HTML (etwa: utf-8) können nur global angegeben werden und wer denkt schon jedes Mal an die Umstellung. Doch kann man den Editor ja einstellen, ich habe statt des internen den Editor GEdit eingestellt, für den das speichern und öffnen in der von der Datei selbst angegebenen Kodierung kein Problem darstellt.

Besonders störend war für mich natürlich das Fehlen sämtlicher Tools zur Webentwicklung bei der CD-Version von Mandriva 2008.1, besonders als sich herausstellte, daß der KompoZer, den ich heruntergeladen hatte, bei PHP Mist baut. ErgoBluefish gesucht und installiert. Aber, oh Schreck, der blaue Fisch hat irgendetwas verstellt, denn die php-Dateien ließen sich in keinem Browser mehr öffnen, trotz richtiger MIME - Zuordnung. Die Deinstallation behob das Problem, und jetzt fiel mir die Adresse ein, die Mandriva bei der Updateüberprüfung vorschlug. Auf diesem FTP-Server liegen alle Mandrivapakete und so war es leicht, die Kdewebdev zu installieren, dieses Paket enthält den Editor Quanta. (Der später getestete Editor "Screem" verursachte übrigens das gleiche Problem wie bluefish). Nach diesen Erfahrungen kann ich von der CD-Version nur abraten und empfehle die DVD-Version, denn auch der Kompozer liegt in einem Mandriva-Paket vor. Eine erneute Installation mit meiner speziellen Distributionsversion des KompoZer behob dessen PHP-Problem.

Für Analog-Surfer wie mich sind "Least Cost Router", also Einwahlprogramme a' la "Web Smart Surfer" unerlässlich. Bongosurfer und qlcr benutzen die gleiche Tarifliste. Eine Alternative ist Oleco's slylcr, die dortigen Tarife waren allerdings zeitweise auf drei oder so geschrumpft, sind aber in letzter Zeit wieder etwas angewachsen, weshalb er hier wieder gelistet wird. Beim Bongosurfer hatte ich nie irgendwelche Probleme mit Tariflisten, jedoch klappte in älteren Versionen teilweise das Update nicht und die Tarifdatei war hin. Jedoch liegt unter .bongosurfer im homeverzeichnis ein backup. Die Hilfe für das als root auszuführende "bongosetup" könnte etwas besser sein. Kein Wort in der Beschreibung nach dem Start des bongosetup, daß unter Mandriva erst eine Gruppe "sudoers" angelegt werden muß, der oder die Benutzer dieser Gruppe zugeordnet werden müssen (diese müssen außerdem in der Gruppe "dialout" sein) und in der Datei /etc/sudoers mit dem Befehl "visudo" (ein spezieller vi - extrem benutzerfreundlich! [ESC] + [:help] + [enter] für Hilfe, [Einfg] für Editiermodus, [ESC] + [:wq] + [enter] speichert die Datei]) die Einträge:
%dialout ALL=/usr/sbin/pppd
%dialout ALL=/usr/sbin/ntpdate
%dialout ALL=/sbin/hwclock
(wenigstens warnt visudo bei Ungültigkeit) vorgenommen werden müssen, wenn der Zeitabgleich und der Start von pppd funktionieren soll. Von der Alternative "2" (suid-bit setzen) ist abzuraten und nur User die das mit sudo nicht in den Griff bekommen, sollten diese zweite bongosetup-Variante wählen.

Suchen und ersetzen von Text in mehreren Dateien und ganzen Verzeichnisbäumen ist auch so ein Linuxthema. Sed heißt hier die Linuxlösung, doch obwohl ich sonst keine allzugroße Scheu vor Kommandozeilenprogrammen habe, mit sed läßt sich die Arbeit von Jahren ganz leicht ins Nirvana beförden, wenn man zum Bsp. das falsche Verzeichnis mit falschen Parametern angibt. Alternativen sind Turma und SandR, jedes mit seinen Tücken, weshalb unbedingt mit Sicherungen gearbeitet werden muß! Das betagte Turma ließ sich mit Mandriva 2008.1 nicht mehr installieren. Wohingegen das Java-Programm SandR einfach zu starten ist, aber die unangenehme Eigenschaft hat, bestimmte HMTL-Dateien auf Dateigröße 0 Byte zu bringen. Die Verzeichnisse müssen also hinterher auf solche Dateieigenschaften durchsucht werden. Und, SandR verstellt das Datum aller Dateien der angegebenen Suffix in den Verzeichnissen, ob geändert oder nicht, so daß durch das Dateidatum keine schnelle Kontrolle möglich ist! Eine Alternative ist vielleicht, man arbeitet sich in den GTK-Emacs ein... Regexxer kann zwar rekursiv Text suchen und ersetzen, ist absolut stabil und arbeitet ohne Fehler, versagt aber manchmal bei längeren Suchstrings über mehrere Zeilen bei HTML-Seiten, aber das tun auch die Windowsprogramme. Zu diesem Thema siehe auch die Rubrik "Windows". +++ Ganz neu entdeckt, auf dem Mandriva-Server lag auch KFileReplace - mal sehen was das Tool so alles kann!

Kdiff3
ist natürlich auch nicht bei Mandrake 2008.1 (Spring) mit dabei. Wozu auch, es gibt ja diff, ein GUI-Tool ist anscheinend sowieso nur etwas für Warmduscher! (Kdiff kann, wie etliche andere Programme, z. B. Krename, in den Krusader integriert werden.)

Optipng optimiert die Dateigröße einer PNG-Grafik. Verkleinerung, je nach Grafik, 0,1% bis 20%.

PosteRazor schneidet ein Bild in Stücke, welche ausgedruckt und zu einem Poster zusammengefügt werden können.

Krename, ein wichtiges und einfach zu handhabendes Hilfsmittel zur Dateiumbenennung in Verzeichnisbäumen, fehlt bei Mandriva seit eh und je. Es ist mir noch nicht gelungen, es erneut in MDK 2008.1 zu installieren. Auch auf dem ftp-Server habe ich es nicht gefunden.

Das wunderschöne xplanet, eine zeitsynchrone Darstellung der sich drehenden Erde, zum Beispiel für den KDE-Desktophintergrund, muß auch jedesmal aus externen Quellen nachinstalliert werden. Download unter http://rpmfind.net (rpm) für Mandriva 2008.1 (Suchen mit der Suchmaske, diese Download-Adresse ist übrigens alten Pinguinen wohlbekannt, dort wird man öfter bei der RPM-Suche fündig). Screenshot[- Weil's so schön ist: KDE Xplanet-Hintergrund am 5.Juli um 1:30, exakt zentriert über meinem Haus :-)]

Httrack, ein sehr gutes Programm um ganze Webseiten auf die eigene Festplatte zu spiegeln und welches übrigens auch für Windows zu haben ist, ist natürlich auch nicht dabei.

Allgemeines

Unter linmodems.org finden sich Treiber für viele problematische sogenannte Win-Modems unter Linux, falls dieses nicht ansprechbar ist. Meist billigster PCI- oder USB-Schrott, welche von den Herstellern als reine analoge Windows-Modems konzipiert wurden. Nach einigem Probieren bekommt man sie mit Hilfe dieser Seite aber meist zum funktionieren.

Einen guten Gesamtüberblick über Linux bietet die Seite Linux Links.

Bei Analogem Anschluß empfiehlt es sich, eine Distribution auf DVD/CD zu kaufen. Zum Beispiel für relativ wenig Geld bei liniso.

Eine weitere Adresse für KDE-Programme welche ich ab und an benutze ist kde-apps.org

sourceforge.net "The world's largest development and download repository of Open Source code and applications"

Die Linux HOWTOs Schritt-für Schritt-Anleitungen für Linux (HOWTO's), teilweise in deutsch.

Meckerecke eines Linux-Users

Ich möchte, bevor ich sterbe, noch einmal erleben, daß eine Linux-Aktualisierung mit einer neuen Distributionsversion auch 100%-ig klappt! Stets ist eine Neuinstallation fällig, eine Aktualisierung ist verschwendete Zeit. Neulingen mit Linux sei gesagt, daß es nicht nur ratsam, sondern unerlässlich notwendig ist, das "/home" Verzeichnis in eine eigene Partition zu legen! Nur so bleiben die persönlichen Dateien, falls man wieder die gleichen Benutzer erstellt, erhalten und der Desktop erscheint nach einer Neuinstallierung mit der neuen Distribution mit den gewohnten Einstellungen. Sogar der Menüpunkt "Zuletzt geladene Dateien..." funktioniert natürlich. Leider müssen alle compilierten Programme nach einer Neuinstallation wieder installiert werden, wobei wegen der neuen Bibliotheken manche in neuer Version heruntergeladen werden müssen. Um deren Einstellungen zu erhalten, muß vorher ein Backup der entsprechenden Einstellungsdatei (meist *.conf) aus "/etc/***/" erstellt werden (Bsp. /etc/awstats/homepage.conf - Und denkt auch an den User "root"!).

KDE ist die GUI meiner Wahl, doch würde ich sofort zu einer anderen GUI wechseln, wenn deren Startmenü so einfach zu verwalten wäre wie dasjenige von Microsoft's Windows. Dort wird einfach eine Verknüpfung in den entsprechenden oder einen neuerstellten Ordner geworfen und fertig! Ja, ja, nicht alles aus Redmond ist schlecht. Bei manchen Linux GUI's muß die .conf für so etwas sogar von Hand editiert werden und auch das Startmenü von KDE ist total umständlich zu handhaben - wieso denn bloß?